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enthält Antrag auf Kriegsdienstverweigerung stellen: wie? wo?
wann? Verfahren vor dem Prüfungsauschuss? Und Kosovo? Wer
wird anerkannt? An
das
07.06.06
Betr: PK (meine Personenkennziffer) Sehr geehrte Damen und Herren, Mit freundlichen Grüßen (Unterschrift
nicht vergessen!) Folgende Unterlagen Ausführlicher Lebenslauf Persönliche Begründung Die folgenden Ausführungen wurden über wiegend dem Heft “Kriegsdienstverweigerung” vom
Das polizeiliche Führungszeugnis Das polizeiliche Führungszeugnis (Beleg "N" persönlich aushändigen lassen!) muß persönlich auf dem Einwohnermeldeamt Deiner Gemeindeverwaltung beantragt werden. Es dauert allerdings ca. 2 bis 3 Wochen, bis Du es erhältst und kostet ca. 10, DM. Vorsicht: Das Führungszeugnis, das Du Deinem KDV-Antrag beilegst, darf nicht älter als drei Monate sein. Der Lebenslauf Der Lebenslauf soll lückenlos sein und die wichtigsten Lebensdaten enthalten. Dein Lebenslauf soll dem Bundesamt ermöglichen, sich ein Bild von Deinem familiären und sozialen Umfeld zu machen. Im Lebenslauf sollte enthalten sein: Name, Geburtstag und Geburtsort; Eltern und Geschwister, deren Beruf und Lebenssituation; Angaben zum Familienleben (Todesfälle, Scheidung der Eltern etc.); schulische Ausbildung; Wohn-, und Lebenssituation (eigener Haushalt, bei den Eltern etc.); soziales und politisches Engagement (Mitarbeit bzw. Mitgliedschaft in Vereinen, Parteien, Verbänden etc.); Interessen und Hobbys; Konfession und Verhältnis zur Kirche; Berufliche Ausbildung und Perspektiven.
Die Begründung Der wichtigste und zentrale Teil des Antrages ist Deine "Begründung". Du brauchst die Begründung nicht gleich mit Deinem Antrag abzugeben. Sie kann auch später nachgereicht werden. Wenn Du trotz Aufforderung keine Begründung einreichst, wird der Antrag abgelehnt. In der Begründung solltest Du ausführlich deutlich machen* -was "Gewissen" für Dich heißt; - wie Du zur "Gewalt und Gewaltanwendung" stehst, was für Dich "Krieg" bedeutet, welchen Wert "Leben" für Dich hat usw.
Beispiel aus einer Begründung: Ich verweigere den Dienst mit der Waffe, weil ich nicht imstande bin, einen anderen Menschen im Kriege zu töten. Ich könnte es mit meinem Gewissen nicht in Einklang bringen, wenn ich einen "feindlichen" Soldaten, einen Menschen wie du und ich umgebracht hätte. Für mich gibt es keine Feinde, viel weniger Todfeinde... Weitere Hinweise zur Begründung Es wird
dringend abgeraten, die Begründung "abzukupfern”, da die Vorlagen natürlich allgemein bekannt sind. zurück zu Antrag - Lebenslauf - Begründung - Voraussetzungen für die Anerkennung Eine Story - abenteuerlich, aber echt
Guten Tag Herr Reich, ... besten Dank für Ihr Bemühen! Natürlich dürfen sie meine Story bzw. Auszüge davon in Ihre
Homepage Am 3.11.98 habe ich meine Verweigerung (alles komplett!)) an das KWE F. gesendet. Bis zum 08.02.99 hatte ich vom BZ noch keine Antwort bekommen, zog somit aus mir bis heute noch unbekannten Gründen - dummerweise - meine Verweigerung zurück. Kurz vor dem Einberufungsbefehl wurde mir klar, dass ich doch überhaupt
nicht zur Bundeswehr will, da ich dass doch nie mit meinem Gewissen
vereinbaren könnte!?!
Ich bekam also am 12.05.99 den Einberufungsbefehl, am Samstag den 13.05.99
nahm ich mir die Zeit und
fuhr auf meine Kosten zum KWE nach F. (90km), um meinen Zweitantrag dort
abzugeben.
Und jetzt das Härteste: Den Termin hatte ich um 9:30Uhr, um 9:20Uhr fuhr mir
eine junge Frau mit Ihrem PKW an einer roten Ampel von hinten auf mein Auto,
die Folge: Totalschaden!!
Irgendwie schaffte ich es mit dem Auto dann doch die 5 min zum KWE zu
fahren.
Trotzdem war ich ca. 5 min zu spät beim KWE. Außerdem war ich nervlich total
am Ende, erstens wegen dem Unfall und zweitens wegen der Anhörung! Nach ca. 4-5 humanen Fragen musste ich den Raum verlassen, wurde dann wieder reingebeten. Die Vorsitzende sagte dann: "Sehr glaubwürdig war das ja jetzt nicht, sie sind aber als KDV anerkannt!" Und die Moral von der Geschicht': KDV-Beamte sind auch nur Menschen! Trotz dem dummen Unfall (an dem ich nicht Schuld war!), war ich total froh, nicht 10 Monate so etwas primitives wie Kriegsdienst zu leisten!! Dieser Beratungsservice übers Internet ist eine sehr gute Idee! Mit freundlichen Grüssen S. K. - e-mail an den "Glücklichen": hier P.S.: ... noch drei meiner Kollegen, nicht zur Bundeswehr zu gehen, sie hatten alle schon den Einberufungsbefehl, alle drei wurden anerkannt!!! zurück zu Antrag - Lebenslauf - Begründung - Weitere Hinweise für Spätverweigerer |